Das Robert Johnson in Offenbach

Wer denkt, in Offenbach am Main würden sich die Menschen lediglich für Rap und Hiphop interessieren, dürfte überrascht sein, dass sich in der Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil in Deutschland unter anderem auch ein ganz besonderer Techno-Club befindet.

Dieser hört auf den Namen Robert Johnson und wird häufig auch als Robert bezeichnet.

Eröffnet wurde der Club bereits im Jahre 1999 und nach dem Blues-Musiker Robert Johnson benannt. Im Jahr 2017 erreichte der Club bei der Leser-Abstimmung der Musik-Zeitschrift Groove sogar einen beachtlichen dritten Platz.

So gelangte der Club mit der Zeit unter anderem sogar zu einer Bekanntheit in den vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern auf dieser Welt, was vor allem auch einem ganz besonderen Konzept geschuldet war.

Bis 2008 wurden die Namen der anwesenden DJs nämlich noch bis zu deren Auftritt geheim gehalten, um die Besucher allein aufgrund der Musik in den Club zu locken.

So konnten sich interessierte auf der Webseite des Robert Johnson vor ihrem Besuch lediglich einige Samples der anwesenden DJs anhören und auf diese Weise entscheiden, ob sich ein Besuch für diese an dem jeweiligen Tag lohnt.

Jedoch verabschiedet man sich im April 2008 von diesem Konzept, da zuvor immer wieder Gerüchte über namenhafte DJs die Runde machten, die schlussendlich gar keinen Auftritt an diesem Abend hatten.

Und so versendet der Club seitdem zu Anfang eines jeden Monats einen Newsletter, mitsamt aller anwesenden DJs, welche in diesem Zeitraum im Robert auflegen.

Auf der Webseite stehen den Besuchern dagegen bis heute ausschließlich die Samples, der an dem jeweiligen Abend auftretenden DJs, zum Anhören zur Verfügung.

Um mit diesem Konzept hat das Robert Johnson auch 20 Jahre nach seiner Eröffnung immer noch großen Erfolg bei den Anhängern der elektronischen Musikrichtung.

Das P1 in München

Die Diskothek P1 im Münchner Stadtteil Altstadt-Lehel ist ein Club, der im Jahre 1949, zunächst als Offiziersclub der US-amerikanischen Besatzungstruppen, gegründet wurde.

Der Name des Clubs stammt dabei von dessen Adresse, da dieser in der Prinzregentenstraße 1 zu finden ist. Da den Amerikanern die Aussprache dieses Namens allerdings äußerst schwer fiel, wurde der dortige Stützpunkt von ihnen lediglich als P-One bezeichnet.

Zwischen 1960 und 1984 war der Club über mehrere Jahre unter dem Namen „Künstleratelier“ bekannt, bevor die Diskothek von dem heutigen Besitzer Michaele Kiefer übernommen wurde, der hieraus wieder eine klassische Diskothek machte, die zudem wieder ihren vorherigen Namen P1 erhielt.

Als einer der Ersten hierzulande brachte der Inhaber die aus New York bekannten Themenpartys auch nach Deutschland.

Heute hat das P1, das unter den Münchnern auch als „Oanser“ oder „Stüberl“ bekannt ist, den Ruf einer Nobeldiskothek, in der man an manchen Tagen schon mal einige Spieler des FC Bayern München und andere bekannter Gesichter aus der Stadt antreffen kann.

Umfassend renoviert wurde das P1 zuletzt Ende Oktober 2010 und hierbei neben einem innovativen 3D-Soundsystem zudem auch mit vielen weiteren Extras ausgestattet, über die sich die Besucher seitdem freuen dürfen.

Der Hakkasan Nightclub in Las Vegas

Der Hakkasan Nightclub gehört gemeinsam mit dem Omnia zu den bekanntesten Clubs in Las Vegas überhaupt.

Beide Clubs gehören zu der Hakkasan Group aus London. Das Hakkasan in Las Vegas wurde von dem DJ MAG sogar einmal zum besten Nachtklub in Amerika gewählt.

Der Club befindet sich direkt im Foyer des weltbekannten MGM Grand Hotels, südlich des Las Vegas Strips. Betritt man das Hotel direkt über den Haupteingang, so folgt man einfach dem Weg, der von der Rezeption in das Casino führt, und geht dann den leuchtenden Tafeln nach, die einen in Richtung des Clubs führen.

Geöffnet ist der Club wöchentlich von donnerstags bis sonntags zwischen 22:30 Uhr und 4:00 Uhr morgens, wobei sich bekannte Headliner in der Regel freitags oder samstags ein Stelldichein geben, während donnerstags zumeist lokale DJs für eine bombastische Stimmung sorgen.

In Sachen Getränkepreise bewegt sich der Club auf dem üblichen Niveau der Clubs in dieser Stadt und so zahlt man für ein Bier hier satte elf US-Dollar und für einen Longdrink sogar achtzehn US-Dollar.

Für den Fall, dass man nicht auf der Gästeliste das Hakkasan steht, ist man gezwungen, den regulären Preis für den Eintritt zu bezahlen. Sofern man allerdings von einem der Promoter angesprochen wurde oder einen VIP-Tisch gebucht hat, wird einem in der Regel von den Mitarbeitern ein Platz im Club zugewiesen. Doch selbst in diesem Fall sollte man sich frühzeitig in dem Club einfinden, da man dort mit einer Wartezeit von mindestens einer Stunde rechnen muss.

Um überhaupt Einlass zu erhalten, müssen Besucher des Clubs mindestens 21 Jahre alt sein. Vor dem Einlass warten außerdem eine ganze Reihe von Sicherheits- und Passkontrollen auf die Gäste.