Die fünf besten Club-Soundsysteme in Europa

Ob in London, Berlin oder auf Ibiza, in ganz Europa finden sich etliche Clubs, in denen die Musik laut aus den Boxen dröhnt.

Allerdings existieren unter den Clubs in Europa auch solche, in denen die Akustik nicht dem allgemeinen Standard entspricht, weshalb man diese eher meiden und sich stattdessen für einen Club entscheiden sollte, in dem die Akustik den Ansprüchen der Besucher auch wirklich genügt.

Denn auch von diesem findet man in Europa eine ganze Reihe, wenn man denn danach sucht.

Daher möchten wir an dieser Stelle einige Clubs in Europa vorstellen, deren Soundsysteme zu den besten auf der Welt gehören.

Berghain

Das Berghain in Berlin, das in einem ehemaligen Heizkraftwerk im Berliner Osten gelegen ist, konnte nach der Eröffnung auch aufgrund der hervorragenden Soundkulisse von sich reden machen. Denn hier bekommen die Besucher vielleicht sogar den besten Sound geboten, den sie jemals in einem Club hören werden.

Und dies liegt vor allem an dem Soundsystem des bekannten britischen Herstellers „Funktion-One“, das noch heute die Speerspitze unter den erhältlichen High-End-Soundsystemen darstellt.

Fabric

Das Fabric im Londoner Osten gehört zu den bekanntesten Clubs auf der Welt und verfügt zudem über eine Soundanlage, die zu den besten in Europa gehört.

Diese stammt von dem Hersteller „Martin Audio“, der diese speziell für den Club anfertigte und zudem auch regelmäßig wartet und aufrüstet.

DC-10

Das DC-10 auf Ibiza ist vor allem aufgrund seiner Dimensionen zu weltweiter Bekanntheit gelangt und dazu passt es nur allzu gut, dass auch das Soundsystem des Clubs zu den besten in Europa gehört und den anwesenden Besuchern zu jeder Zeit so richtig einheizt. Es stammt von dem Hersteller „Void Acoustics“ und zeichnet sich durch seine grellen Farben und seine Form aus, die wahrhaftig einzigartig ist.

Auch darum gehört dieser Club heute zu den angesagtesten Party-Locations in ganz Europa, die sich besonders in den warmen Sommermonaten einer großen Beliebtheit unter den Touristen erfreut und diesen auch von Zeit zu Zeit bekannte DJs an den Turntabeln präsentieren kann.

Lux Frágil

Das Lux Frágil ist am Hafen in Lissabon gelegen und gehört ebenfalls zu den bekanntesten Clubs in Europa. Mittlerweile hat sich der Club zudem unter den besten Locations in Europa etabliert und überzeugt auch durch das vorhandene Soundsystem.

Dabei handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Komponenten der Hersteller „Funktion-One“ und „XTA“, die seit der Installation im Jahre 1999 zudem auch ständig von dem Hersteller verbessert wurde.

Der europäische DJ Armin van Buuren

Der Niederländer Armin van Buuren wuchs in einer Musikerfamilie auf und war von frühester Kindheit an von Musik fasziniert. Mit der Zeit entwickelte er zudem einen Hang zu Computern, wodurch er schnell ein Gefühl für den Umgang mit diesen Geräten bekam. Im Alter von gerade einmal 14 Jahren begann er mit einem Sampler und einem Synthesizer erstmals mit dem Erstellen von elektronischer Musik. Ohne zu ahnen, wohin ihn das einmal führen würde.

Zu Beginn der Neunzigerjahre kam er zu seinen ersten Engagements als DJ in örtlichen Clubs.

Es folgte die Veröffentlichung mehrerer Singles, von denen „Blue Fear“ und „Communication“ es bis auf Platz 18 in den britischen Single-Charts schafften. Unter dem Namen „Perpetuous Dreamer“ schaffte er es 2001 erstmals in die deutschen als auch in die Charts in seiner Heimat.

Zu dieser Zeit wurde er bereits auf dem 27. Rang der DJ-Liste des DJ Mag geführt, was seiner steigenden Popularität keinen Abbruch tat. In einem Club in Den Haag stellte er 2002 einen Rekord für das längste Live-Set mit einer Dauer von 12,5 Stunden auf.

Mit seinem ersten Studioalbum „76“ schaffte er es in die Album-Charts in seiner Heimat. Einige Single-Auskopplungen daraus erreichten ebenfalls internationale Chart-Platzierungen.

Mit der Single „Serenity“, konnte van Buuren mit Platz 11 im Jahr 2005 die höchste Chart-Platzierung in seiner Heimat bis dahin verbuchen. Mit „Shivers“ erschien im gleichen Jahr das zweite Studioalbum, das es in den niederländischen Alben-Charts bis auf Platz 23 schaffte.

Zwischen 2003 und 2005 wurde Armin van Buuren zudem dreimal in Folge als drittbester DJ der Welt bei der Wahl des DJ Mag ausgezeichnet. 2007 durfte er sich dann erstmals als bester DJ der Welt bezeichnen und gab diese Stellung erst 2011 wieder ab, als David Guetta ihn entthronen konnte. Jedoch erhielt er diese Auszeichnung ein Jahr später erneut, womit er als bislang einziger DJ, bereits fünfmal auf den ersten Platz gewählt wurde.

Im Jahr 2008 erreichte er mit seinem Album „Imagine“ erstmals eine Chart-Platzierung in den USA und stürmte in seiner Heimat auf Platz eins. Und auch die Single „In and Out of Love“ von diesem Album, schaffte es in die Top Ten der niederländischen Single-Charts.

Das 2010 veröffentlichte vierte Studioalbum „Mirage“, schaffte es erstmals auch in Deutschland zu einer Chart-Platzierung. Mit Platz drei in seiner Heimat blieb es insgesamt hinter dem Vorgänger zurück. Das Lied „This is What it Feels Like“ wurde 2013 zu einem weltweiten Chart-Hit und trugen zu dem Erfolg des kurz darauf erscheinenden Albums „Intense“ maßgeblich bei, das das bislang wohl erfolgreichste Werk von Armin van Buuren darstellt.

Daran konnte auch das bislang letzte Album mit dem Namen „Embrace“ aus dem Jahr 2015 nicht anschließen, wenngleich auch dies mehrere internationale Chart-Platzierungen verbuchen konnte.

Fabric in London

Im Jahr 2016 war die vorübergehende Schließung des Fabric Clubs in London ein herber Schlag für die Techno-Anhänger in dieser Stadt. Doch eine ebenso verständliche Entscheidung des Komitees, welches dem Betreiber nach dem Drogentod zweier Personen im Umfeld des Clubs, dessen Betriebsgenehmigung entzog.

Doch in der Folge zeigte sich, wie groß die Anhängerschaft unter den Londoner Bürgern diesem Club gegenüber ist und so gehörte sogar der Bürgermeister von London zu den Unterzeichnern einer Petition zum Fortbestand des Fabric, die es auf über 150.000 Unterschriften brachte.

Und all das führte schließlich dazu, dass der Betreiber des Clubs seine Betriebserlaubnis im November 2016 unter Auflagen zurückerhielt. So dürfen sich zum Beispiel Personen unter 19 Jahren zwischen Freitag und Montag seitdem nicht mehr in dem Club aufhalten, was einem Einlassverbot gleichkomm.

Trotz all dieser Zwischenfälle in den vergangenen Jahren steht es dennoch außer Frage, dass es sich bei dem Fabric um einen der wohl besten Clubs im Technobereich handelt, den man auf der Welt finden kann.

Das liegt nicht zuletzt auch an dem vibrierenden Boden, welcher sich in dem sogenannten „Room One“ befindet und sich im Rhythmus zu der gerade gespielten Musik bewegt.

Denn über einen derartigen Boden verfügen nicht viele Clubs auf der Welt, was das Fabric schon aus diesem Grund zu einer echten Besonderheit macht.

Außerdem weiß zudem auch der Sound in dem Club zu jeder Zeit zu überzeugen und trägt somit ebenfalls zu der besonderen Atmosphäre in diesem bei.

Aus diesem Grund sollte jeder Fan von Technoklängen einen Besuch in diesem Londoner Kultclub in jedem Fall einplanen.

Space auf Ibiza

Eine Diskothek, die zum Bedauern vieler Urlauber auf der spanischen Insel Ibiza nicht mehr existiert, ist das Space, welches zwischen 1989 und 2016 zu den beliebtesten Clubs auf der Insel gehörte.

Dies lag zum einen an der hervorragenden Lage des Clubs, der sich direkt an einem der bekanntesten Strände auf der spanischen Insel befand, sowie zudem auch die Tatsache, dass das Space täglich erst um 8:00 Uhr morgens seine Pforten öffnete, nachdem ein Großteil der Clubs auf der Insel bereits geschlossen hatte.

Das hatte zur Folge, dass der Club, bis zu einer Gesetzesänderung im Jahre 2008, von einer sehr exklusiven Kundschaft profitierte, welche sonst nirgends auf der Insel um diese Uhrzeit weiter feiern konnte.

Jedoch war der Betreiber des Space im Jahr 2008 dazu gezwungen, seine Öffnungszeiten an die Konkurrenz auf der Insel anzupassen und so hatte dieser von diesem Zeitpunkt an erst ab 16:30 Uhr geöffnet.

Das führte in der Folge dazu, dass sich Pepe Roselló, der das Space im Jahre 1989 eröffnet hatte, dazu entschloss, seinen Club zu schließen.

Und so wurde am 3. Oktober 2016 um exakt 12:12 Uhr mit Angie Stones Song „ Wish I didn’t miss you“ schließlich der letzte Song im Space gespielt.